VDSL – ein ewiges Dilemma

Inzwischen sind schon knapp 4 Monate vergangen seit meiner Beantragung eines VDSL-Anschlusses. Die ersten Hoffnungen, dass der Anschluss innerhalb einiger Tage einsatzbereit ist waren schnell verflogen. Jedoch wird es in Sachen VDSL nicht von Tag zu Tag besser, sondern eher schlechter.

Zwar habe ich jetzt schon einen DSL-Anschluss, wann dieser jedoch durch den VDSL-Anschluss abgelöst wird steht noch in den Sternen. Sehr toll und kreativ sind auch die Aussagen der Telekom, hier meine Favoriten:

  • wir finden den Port für die Schaltung nicht
  • solch ein Ticket dauert in der Regel 2-4 Wochen (Anm.: Ticket hat bereits seit Erstellung hohe Priorität)
  • Wir können den Auftrag gerne stornieren, suchen Sie sich doch einen anderen Anbieter
  • Es handelt sich um ein Software-Problem im DSLAM

Von der hier dargebotenen Service-Qualität will ich gar nicht sprechen: Ein Kunde der bereit ist pro Monat fast 60€ nur für einen Telefonanschluss mit ein bisschen Fernsehen zu bezahlen wird an der Hotline fast dazu motiviert zu den Mitbewerbern zu wechslen. Interessant was sich ein ehemaliger Monopolist so alles leisten kann…

Ich hoffe dass ich her nie ernsthafte Probleme mit dem Anschluss haben werde wenn mein aktueller M-Net Anschluss gekündigt ist, denn die in den AGBs angegebene Entstörfrist von 24 Stunden sehe ich hier nicht wirklich eingehalten. Aber soviel will ich ja gar nicht verlangen, immerhin warte ich auch schon seit knapp 4 Wochen auf Rückrufe zu meinen inzwischen 4 schriftlichen Beschwerden.

Schon erbärmlich dass es Deutschlands größter Telekomunikations-Konzern nicht auf die Reihe bekommt seinen Service-Mitarbeitern ein Telefon zur Verfügung zu stellen, damit der Kunde zurückgerufen werden kann. Oder sollte es doch am Willen der einzelnen Mitarbeiter liegen?!



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